Sforza burg von vigevano

Sforza-Burg von Vigevano

Sforza-Burg von Vigevano

Die Sforza-Burg von Vigevano gehört zu den größten architektonischen Komplexen Europas und befindet sich im oberen Teil der Stadt, auf den Mauern, die auf das Zeitalter der Stadtstaaten in Oberitalien zurückgehen. Sie wurde als militärische Festung, gleichzeitig aber auch als Residenz erbaut. Der ursprüngliche Kern der Burg geht auf das 7. - 10. Jh. zurück, also auf die Zeit der Langobarden.

Die Umwandlung in eine Herrschaftsresidenz erfolgte im Jahre 1345 im Auftrag von Luchino Visconti. Danach ging die Burg unter Ludovico il Moro an die Sforza über, der sie neu bauen ließ und die Arbeiten großen Künstlern seiner Zeit übertrug, wie etwa Bramante und vielleicht auch Leonardo da Vinci. Nachdem diese Dynastie erloschen war, ging die Burg von Vigevano an die Spanier über. Das war gleichzeitig der Beginn ihres Zerfalls, bis dann im 18. Jh. mit ihrer Restaurierung begonnen wurde.

Das zentrale Gebäude besteht aus drei hallenartigen Gebäudekörpern, die in Form eine Hufeisens um einen Hof angeordnet sind. Auf der Ostseite befanden sich die Pferdeställe von Ludovico il Moro. Außerdem gab es einen zweiten Pferdestall, den Galeazzo Maria Sforza 1473 bauen ließ und der heute im Erdgeschoß für Wanderausstellungen genutzt wird. Im ersten Stock ist das Internationale Schuhmuseum (MuseoInternazionale della Calzatura) untergebracht. Hinter der Burg befindet sich der Garten der Damen (Giardino delle Dame) mit seiner eleganten Damen-Loggia, der einst der Herzogin Beatrice D'Este vorbehalten war.

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