Pinacoteca di brera

Pinacoteca di Brera

Pinacoteca di Brera

Die 'Pinacoteca di Brera' entstand neben der 'Accademia di Belle Arti', die von Maria Theresia von Österreich im Jahr 1776 gewollt war. Sie hatte anfangs die Absicht, eine Sammlung von exemplarischen Werken zu bilden, die für die Ausbildung der Studenten herangezogen werden sollten. Napoleon verwandelte sie danach in ein Museum, das die wichtigsten Gemälde ausstellen sollte, die von den von den französischen Armeen eroberten Gebieten stammten. Die Pinakothek entstand folglich nicht durch Privatsammlungen, sondern durch Staatssammlungen.

Sie befindet sich im großen Komplex von Brera, zusammen mit anderen Gebäuden, wie der 'Biblioteca Braidense', der Sternwarte, dem Botanischen Garten, dem 'Istituto Lombardo di Scienze e Lettere', dem Lombardischen Institut für Wissenschaft und Literatur', sowie der 'Accademia di Belle Arti'.

Dieses Museum von internationalem Rang beherbergt eine der berühmtesten Gemäldesammlungen in Italien, sowie einen Ausstellungsverlauf, der von der Urgeschichte bis zur zeitgenössischen Kunst reicht und die Meisterwerke von Künstlern des 20. Jahrhunderts umfasst.

Die 'Pinacoteca di Brera' bewahrt das berühmte Gemälde "Cristo morto nel sepolcro e tre dolenti" ('Beweinung Christi') von Andrea Mantegna, "Cena in Emmaus" ('Abendmahl in Emmaus') von Caravaggio, "Sposalizio della Vergine" ('Vermählung Maria') von Raffael, "Il bacio" ('Der Kuss') von Francesco Hayez, sowie weitere Werke von wichtigen Künstlern, wie Bramante, Giovanni Bellini, Gentile da Fabriano, Tintoretto, Canaletto, Lorenzo Lotto, Piero della Francesca, Mattia Preti, Umberto Boccioni und Georges Braque.

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