Museo poldi pezzoli

Museo Poldi Pezzoli

Museo Poldi Pezzoli Provincia Milano

Das 'Museo Poldi Pezzoli' wurde 1881 vom Sammler Gian Giacomo Poldi Pezzoli gegründet.

Hier handelt es sich um eines der wichtigsten Museumshäuser Europas. Sie gehört zu den geschmackvollsten Kunstsammlungen des 19. Jahrhunderts.

Der Adelssitz von Gian Giacomo Poldi Pezzoli (1822 - 1879) bildet den Rahmen für eine hervorragende Sammlung von italienischen Gemälden der Renaissance, sowie eine wirklich einzigartige Sammlung von dekorativer Kunst, die Waffen, Porzellan, Gläser, Textilien, Uhren und Goldschmiedearbeiten einschließt.

Das Museum wird vom italienischen Staat als Kulturinstitut von nationaler Bedeutung anerkannt, das sich auf Studien von Sammlergeschichte und dekorativer Kunst spezialisiert hat.

Bei den Gemälden, die auf das 14. bis 18. Jahrhundert zurückgehen, ragen Arbeiten von Pollaiolo, Botticelli, Giovanni Bellini, Mantegna, Piero della Francesca, Tiepolo und Guardi heraus. Die italienische Renaissance-Zeit und insbesondere die Mailänder Schule von Leonardo da Vinci ist reichhaltig vertreten.

Neben den Gemälden sammelte Gian Giacomo fast dreitausend Gegenstände: Herrliche Sammlungen von Goldschmiedearbeiten, venezianischen Gläsern, Porzellan und eine interne Waffensammlung, sowie Wandbehänge, Möbel, Teppiche und archäologische Stücke. In all ihrer Vielfältigkeit zeichnen sich diese Werke durch extremen Luxus und durch außerordentliche technische Expertise aus.

Im Laufe der Zeit kamen neue Kollektionen zu denen des Gründers: Die mechanischen Uhren von Bruno Falck, die Sonnenuhren von Piero Portaluppi, eine breit gefächerte Sammlung von Spitzen und Stickereien, die herrlichen italienischen Gemälde von Emilio Visconti Venosta, Bilder und Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert von Riccardo Lampugnani, venezianisches Porzellan aus dem 18. Jahrhundert von Giuliano Fratti und last but not least die Netsuke von Giacinto Ubaldo Lanfranchi.

Das 'Museo Poldi Pezzoli' führt ständig Forschungen über seine Sammlungen durch, die der Öffentlichkeit in Veröffentlichungen und Ausstellungen vorgestellt werden. Besonders aktiv ist der Schulungssektor, der alljährlich neue Schulungsbereiche veröffentlicht.

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