Das dommuseum in mailand

Das Dommuseum in Mailand

Das Dommuseum in Mailand

Das 'Museo del Duomo' durchläuft nochmals die Geschichte dieser außerordentlichen und wunderschönen Kathedrale Mailands: Die jeweiligen Bauphasen des Doms, die Projekte, die Skulpturen, die Glasfenster und Kirchengeräte. Das Dommuseum wurde im Jahr 1953 eingeweiht. Allerdings war die Idee für dessen Schaffung bereits im vorletzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts entstanden, damit das gesamte nicht verarbeitete Material über den Dom, das mit seiner Geschichte und seinem Bau zusammenhing, nicht verloren ging, sondern aufgewertet wurde. Außerdem bestand der Wunsch, dass der Dom von Mailand wie andere große Kathedralen sein eigenes Museum erhielt.

Im Jahr 1910 kam es zu einer ersten Teilverwirklichung im ersten Stock des 'Palazzo della Fabbrica del Duomo'. Allerdings war der Zugang zu den Räumlichkeiten schwierig und das äußerst umfangreiche zu schützende Material machte den zur Verfügung stehenden Raum ungenügend.

Im Jahr 1948 erhielt die sogenannte 'Fabbrica del Duomo', eine Einrichtung, die den Betriebszyklus der Kathedrale pflegt, die Genehmigung von neun Sälen, die sich im Erdgeschoss des ältesten Flügels von  'Palazzo Reale' befinden. 1953 war der Sitz dann schließlich für die Unterbringung und Ausstellung von zu schützenden Werken geeignet, die nach den Schäden durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges stark angestiegen waren.

Das Dommuseum umfasste circa zweihundert Stücke, zu denen Werke der Bildhauerkunst, Wandteppiche, Treibarbeiten, Terrakotta-Skizzen, Grafikmaterial, Gemälde, Holzmodelle und Glasfenster gehörten. Eine weitere Abteilung ist den Dokumenten von historischem und musikalischem Archiv gewidmet, die nur für Forscher zugänglich ist.

Wegen der Beschädigung zahlreicher Kunstwerke durch die Umweltverschmutzung und aufgrund der Verfügbarkeit von weiterem Material, wurde das Museum von 1974 bis 1977 durch das Hinzufügen von weiteren zehn Sälen erweitert. Einige von ihnen sind von großer architektonischer Bedeutung und wurden nach einem streng chronologischen Projekt neu eingerichtet und geordnet.

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