Gromo

Gromo

Gromo Flickr_Marco Pozzo

Gromo ist eines der wenigen befestigten Gebirgsdörfer, das fast völlig intakt erhalten geblieben ist. Es befindet sich ganz oben auf einem riesigen Felsblock und dominiert von dort oben das untenliegende Tal. In der Altstadt kann man viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten bewundern, die von seiner bedeutenden Vergangenheit zeugen. In diesem kleinen Dorf sind demnach wertvolle Kulturgüter von künstlerischem Wertverborgen, vor allem Beispiele hoch entwickelter und ausgefeilter Architektur.

So zeichnet sich der Palazzo Milesi, das heutige Rathaus aus dem Jahre 1443, durch eine elegante Loggia aus und beherbergt im Innern das Gemeindearchiv mit wertvollen Pergamenten. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall auch die kleine Kirche San Gregorio, in der es ein wunderschönes Altarbild aus dem 18. Jh. zu bewundern gibt. Überall im Dorf finden sich Elemente, die an die Vergangenheit erinnern: kleine verstreute Brunnen, vornehme schmiedeeiserne Gitter an den Fenstern von historischen Wohnhäusern, Jugendstil-Villen etc., alles hübsche Details, die Gromo zu einem wahren Kleinod in den Bergen der Provinz Bergamo machen.

Doch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Gromo sind seine Burgen. Die Ginami-Burg ragt mitten in der Altstadt vor der malerischen Kulisse der Piazza Dante über alle anderen Gebäude hinaus. Der Turm dieser 1246 erbauten Burg ist fast vollständig erhalten und im Innern kann man in einem Saal mit vergoldeter Kassettendecke und einem wunderbaren schmiedeeisernen Kronleuchter eine Sammlung von wertvollen alten Objekten bewundern. Die zweite Burg befindet sich weiter außerhalb und ist besonders wegen ihres eindrucksvollen Turms, dem Torre Gananderio, bekannt. Diese Burg hat zinnenbesetzte Mauern und einen Innenhof mit Arkaden und Feigenbäumen. Sie sieht aus wie eine Burg aus dem Mittelalter, wurde aber wahrscheinlich erst 1784 erbaut.

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