Monte isola

Monte Isola

Monte Isola

Monte Isola (oder Montisola) ist, wie der Name schon sagt, eine Insel mit Berg - und zwar die größte Insel in einem Binnengewässer von ganz Europa -, die den Iseosee zweiteilt:  auf der einen Seite das Ufer von Brescia und auf der anderen das Ufer von Bergamo.

Siviano war schon immer der Hauptort von Monte Isola. Nach der Überfahrt mit dem Boot steigt man am Anleger des Ortsteils Porto vor einer kleinen Gruppe von engstehenden Häusern aus dem 18. Jh. aus. Hier kann man die kleine Kirche und die schöne Villa Solitudo aus dem 16. Jh. bewundern. Im Zentrum von Siviano beherrscht der imposante Turm "Torre Martinengo" den Rathausplatz. Siviano mit seinem Turm ist ein grandioses mittelalterliches Kastell, das durch die Hinzufügung einiger Bauwerke umgewandelt wurde. Der Hauptturm ist der Beweis für eine ältere Festungsanlage, von der noch Reste der Türme in den starken Mauern einiger Häuser und den schweren Bögen anderer erkennbar sind.

Masse ist die älteste Ortschaft, bei der auch die ursprünglichen baulichen Strukturen am besten erhalten geblieben sind. Die wunderschönen Häuser gleichen mit ihren großen Steinblöcken dem Berg selbst, mit Fenstern, die auf die Innenhöfe hinausgehen und ihren niedrigen rustikalen Arkaden aus Stein. Sehenswert auf der Piazzetta im Zentrum ist die im 17. Jh. restaurierte Kirche San Rocco aus dem 15. Jh.

Der Ortsteil Novale war Mitte des 17. Jh. die Sommerresidenz des Bischofs von Brescia, Marco Morosini, und deshalb wird der gesamte historische Häuserkomplex mit seinem typischen Gebirgsdorfcharakter mit dicken Steinmauern, Bögen und Hauseingängen, steingepflasterten Gässchen und Holzbalkonen heute Casa Morosini genannt. Sehenswert sind auch der Palazzo Martinengo,Casa Novali, ein herrschaftliches Gebäude aus dem 16. Jh. und der Palazzetto Ziliani.

Einen Besuch wert sind folgende Ortschaften:

Peschiera, dominiert von der Oldofredi-Burg, mit verschiedenen Gebäuden von beachtlichem architektonischen Interesse, wie die Casa Erba.

Sensole, das früher "Sinus solis", Sonnengolf, hieß, mit seiner Rocca Martinengo, die von der Herrscherfamilie Oldofredi im 14. Jh. zur Überwachung der Südostseite der Insel gebaut wurde.

Menzino mit dem Palazzo Zirotti aus dem 17. Jh.

Cure, das mit seinen 500 Höhenmetern die höchste Ortschaft der Insel ist und etwas unterhalb der Wallfahrtskirche Madonna della Ceriola liegt, von wo aus man den schönsten Blick über den Iseosee hat. Die Inselbewohner beschäftigen sich noch mit Landwirtschaft und bewahren die Traditionen des ländlichen Lebens.

So wird aus den Oliven von Monte Isola ein begehrtes Olivenöl extravergine DOP gewonnen. Eine weitere örtliche Tradition ist das Trocknen von Fischen mit Hilfe von altbewährten überlieferten Methoden.

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