Parco del Mincio

Parco del Mincio

Parco del Mincio

Der 'Parco del Mincio', der sich im Osten der Lombardei befindet, erstreckt sich innerhalb der regionalen Grenze im Norden und dem Po im Süden und umfasst dabei das Tal des Flusses Mincio. Das Gebiet ist vielfältig und reicht von Moränehügeln, bis zu terrassenförmigen Ebenen und mäandernden Flusstälern im Bereich der Seen von Mantua, mit den außergewöhnlichen Feuchtgebieten der Mincio-Täler und den Auwäldern des 'Bosco Fontana'.


Der Mincio entspringt in Peschiera aus dem Gardasee und verläuft einige Kilometer geradlinig in das Gebiet von Verona. Der Fluss kommt mit seinem rechten Ufer in Ponti sul Mincio und in Monzambano in die Provinz Mantua (und wird folglich lombardisch). Dieses gesamte Gebiet befindet sich in der Moränenlandschaft des Gardasees, dessen leichte Hügel von Weinbergen und Eichenwäldern bedeckt sind.


Kurz nach dem Mincio-Tal und der Ortschaft Grazie di Curtatone verbreitert sich der Fluss und bildet schließlich den ersten der drei Seen, die Mantua umspannen. Die derzeitige Regulierung des Flussverlaufs um die Stadt geht auf das Jahr 1190 zurück und ist das für jene Zeit besonders fortschrittliche Projekt von Alberto Pimentino. Der erste und weitläufigste der drei Seen heißt 'Superiore', der obere See. Von den Ufern des öffentlichen Parks Belfiore kann man die schwimmende Lotosblumeninsel gut erkennen, die im Sommer für eine unglaubliche Blüte sorgt. Vom oberen und mittleren See (die 'lago Superiore' und 'di Mezzo' genannt werden) zeigt sich das Profil des weitläufigen Palasts der Gonzaga. Vom 'lago Inferiore', dem unteren See, kann man dagegen das Feuchtgebiet der Vallazza sehen. An den Anlegestellen entlang des Mincio und Gonzaga laden Motorboote zu einem Ausflug ein.


Die Hauptfiguren der Fauna des Parkgebiets des Mincio sind sicher die Vögel. Sie sind vor allem mit zahlreichen Spezies aus dem Wasser- und Sumpfumfeld vertreten.


Beachtlich ist das System mit historischen Schleusen und Kanälen und die baulichen und künstlerischen Elemente, zu denen die Wallfahrtskirche 'Santuario di S.Maria delle Grazie', die Kirche S. Maria degli Angeli und viele Villen aus der Zeit der Gonzaga gehören.

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