Valtorta

Valtorta

Valtorta Flickr_vanholy

Valtorta erhebt sich im extremen Nordwesten des Valle Brembana, zu Füssen der Felsmauern von 'Pizzo dei Tre Signori' und 'Zuccone Campelli'. Die Verbindung des Orts mit den Liftanlagen des Skigebiets Piani di Bobbio (das auch 'Piani d'Erna' und 'd'Artavaggio' umfasst) erlaubt den Skifans, ein weitläufiges Pistensystem verschiedener Schwierigkeitsgrade zu entdecken, die dank der reichen Schneefälle und der Möglichkeit von künstlicher Beschneiung viele Monate des Jahres praktikabel sind.

Im Skigebiet Valtorta stehen den Skifahrern verschiedene Pisten zur Verfügung, die sowohl Profis als auch Anfänger zufriedenstellen. In Valtorta kann man nicht nur nordische Skidisziplinen, sondern auch Telemark und Langlaufski ausüben. Auf der Langlaufstrecke, die sich in der Ortschaft Ceresola zu Füssen des 'Pizzo dei Tre Signori', dem höchsten Berg der Kette der östlichen Bergamasker Voralpen befindet, wechseln sich Anstiege mit Neigungen mittleren Schwierigkeitsgrads und einem sanften Auf und Ab und weitläufigen Abfahrten mit Kurven und Gegenkurven ab. Diese Strecke entwickelt sich auf einem Rundkurs von insgesamt 5 Kilometern. Allerdings gibt es auch Abkürzungen, die sie für Anfänger ideal macht.

Für Skifans, aber auch für diejenigen, die wegen der unberührten Landschaften in die Berge kommen, startet ab Valtorta eine Strecke zum Tourenskifahren, die zu den 'Piani di Bobbio' führt. Neben den Pisten gibt es auch zauberhafte Wege, die mit Schneeschuhen durchlaufen werden können, um dann eine Rast bei den Hütten einzulegen.  Wer lieber Snowboard fährt, kann von Valtorta den 'Monkey Park dei Piani di Bobbio' erreichen. Hier handelt es sich um ein weitläufiges Areal, das allen Finessen des Snowboards gewidmet ist und Bereiche je nach Schwierigkeitsgrad ausweist. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei den Snowboard-Anfängern gewidmet.

Valtorta, das seinen Namen der geografischen Lage des Gebiets verdankt, war Notariats- und Amtsgerichtssitz und Schauplatz einer intensiven wirtschaftlichen Tätigkeit im Zusammenhang mit den Bergwerken und der daraus folgenden Eisenverarbeitung. Gleichzeitig wurde auch im alten Ortskern eine blühende Landwirtschaft und Hirtentätigkeit betrieben. Heute können wir die Zeugnisse dieser arbeitsreichen Vergangenheit in den Erinnerungsstücken finden, die im 'Museo Civico Etnografico Alta Valle Brembana' ausgestellt sind. Dieses Ethnografische Museum der Gegend ist in der 'Casa della Pretura' untergebracht, die speziell hierfür renoviert wurde. Dieses Haus wurde auch zum Grundstock eines wahren Museumssystems, das sich auf alle historischen Orte des Gebiets und insbesondere auch ausweitet auf: Die Kirche von Sant'Antonio Abate in der Gasse Torre, die Wandmalereien, die die Bildstöcke schmückt, die an den Kreuzungen alter Saumpfade zu finden sind, der Uhrturm, die Mühle, der Hydraulikhammer zur Metallbearbeitung, die Bergwerke, die Schmiede und Sägerei, die einst der Dreh- und Angelpunkt der lokalen Wirtschaft waren. 

Folgen Sie uns